• kairosis geht davon aus, dass jeder Mensch, egal welcher Herkunft, ein gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft ist.

    • Jedem steht in seiner Verschiedenheit die Möglichkeit zu, in vollem Umfang an der Gesellschaft teilzuhaben

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  • Zu Zeit hält sich die in LA ansässige junge Münchner Regisseurin  Ela Elisabeth Beken mit ihrem Mann, dem Komponisten und meisterhaften Ud-Spieler Prof. Münir Nurettin Beken in München auf. Am Samstag, den 26.02.2019 zeigen DenkMalFilm (Claus Strigel), kairosis und Ela Beken als Kooperation gemeinsam im Rahmen einer privaten Vorführung Elas poetischen Dokumentarfilm „Ein Stück Deutschland“.
    Als 1984 unter Helmut Kohl viele türkische Immigranten dazu aufgefordert wurden, gegen eine Geldprämie in die Türkei zurückzukehren, packten damals viele Familien ihre Sachen. Ihre in Deutschland geborenen Kinder wurden nicht gefragt. Ela hat diese Kinder von damals aufgesucht und mit ihnen gesprochen. Der Film ist auch deswegen so besonders, weil er uns eine neue Perspektive auf unseren Diskurs zum Thema Heimat eröffnet. Ela Beken selbst sagt über ihren Film: „Er ist eine Liebesgeschichte – eine Geschichte über die pure, unschuldige, unsterbliche und bedingungslose Liebe dieser Kinder zu Deutschland, die sie 27 Jahre lang in ihren Herzen aufbewahrt haben.“
    Hier der ganze  Pressetext auf Deutsch. und in English for Press. (01/2019)

  • Seit 1999 setzt sich der Arbeitskreis Sinti und Roma und Kirchen in Baden-Württemberg gegen Antiziganismus und für eine stärkere Einbindung der Sinti und Roma in Entscheidungsprozesse von Zivilgesellschaft und staatlichen Stellen ein. Bei einer Tagung im Dezember 2017 in Bad Boll mit Vertreterinnen und Vertretern der meisten Landeskirchen und etlichen Angehörigen der Minderheit wurde das das Modell aus Baden-Württemberg vorgestellt und weitere Kooperationen von Kirchen und Landesverbänden der Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland angeregt, diskutiert und bereits bestehende Aktivitäten beschrieben. In Bayern hat sie die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ Gedenkstätte Dachau vorgenommen, das Thema voran zu bringen. Sabine Böhlau und Fabian Brüder haben deshalb bereits im Frühjahr 2018 begonnen, mit Menschen zu sprechen, die sich als Angehörige der Minderheit verstehen, zu sprechen.

    Zunächst waren es diese Gespräche im Rahmen einer Recherche zu Sinti Roma und Religion in München. Und dann erwiesen sich unsere Begegnungen als so interessant, dass wir gesagt haben, da machen wir doch ein Buch daraus. Dank der guten Zusammenarbeit mit Madhouse e.V., der Freudenbergstiftung und gemeinsam mit den Münchner Interviewpartnerinnen und Interviewpartner realisieren wir derzeit dieses besondere Fotobuch-Projekt. Im März wird  es anlässlich der Gedenkwoche der Deportation der Münchner Sinti der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Auf dem Foto sehen Sie Fabian Brüder, Andreas Tobias und Sabine Böhlau bei der Arbeit.
    (01/2019)

  • 01 Foto - Bekim Lumi“Lumi was the most original, unique, intelligent and sophisticated voice of the theater scene in Kosovo and beyond. He was the director of amazing plays; some of the best plays performed in the last 20 years in Kosovo. He was an extraordinary artist, uncompromising in his aesthetic choices and in his vision of theater-making. He was also uncompromising in debates about theatre and the cultural life in Kosovo. Lumi reformed the Kosovar theater, reformed its aesthetics, as well as the process of making theater.” 
    Jeton Neziraj, Pristina Insight , 8.8.2018
    Bekim Lumi, Theaterregisseur und Professor an der Kunsthochschule in Prishtina wird derzeit in der Region des Kosovo in den Medien als wichtigster Vertreter der künstlerischen Avant-garde fulminant gefeiert. Am 14. Juni dieses Jahres war noch seine Premiere zu “Arturo Ui” (Bertolt Brecht) im Nationaltheater Prishtina zu sehen, ein Meisterstück der Gegenwarts-analyse, den gesellschaftlichen Entwicklungen im Kosovo aber auch in Europa gnadenlos den Spiegel vorhaltend. Die Proben-arbeit hat der Regisseur noch bewerkstelligt, aber der Premiere konnte er schon nicht mehr beiwohnen.  Ende Juli ist er in Pristina mit nur 52Jahren (an Lungen-krebs obwohl er Nichtraucher war) gestorben. Jetzt im September wurde nochmals „Arturo Ui“ im Nationaltheater gespielt, wiederum mit hervorragender Resonanz.
    In den 90er Jahren war Bekim Lumi als Flüchtling in München und hat damals bereits in München inszeniert und Regie Bekim Lumi_Probe Schwarz weißgeführt.
    Der kurdische Münchner Theaterregisseur Dr.s Hawre Zangana hatte die Idee, Bekim Lumi mit dieser Veranstaltung einerseits als Künstler und Mensch zu ehren und andererseits Münchner Kunstinteressierten einen Raum der Begeg-nung mit dieser besonderen jungen europäischen Theaterkunst zu ermöglichen. Die Begegnung kann Anregung geben, sich von der künstlerischen Avantgarde, Experimentierfreude und Tiefe dieser jungen Künstler am Rande Europas an-stecken zu lassen.
    Das Projekt bietet Forum für Gespräch, Austausch und Begegnung zwischen unterschiedlichen Künstlern und Kunstinteressierten. Das Publikum bekommt einen Mitschnitt der überaus beeindruckenden 03 SkenaTrauerfeier im Nationaltheater Prishtina zu sehen, Motive aus einer Insze-nierung Bekims Lumis, dargestellt durch Schauspieler seines Ensembles, Gesangeinlage des bekannten Tenors Luan Durmishi aus Prishtina, sowie Statements von Münchner und internationalen Theaterschaffenden, z.B. Otto Nova, Theaterlabor „Unser Theater e.V.“, Schwabenhausen und Dima Schneider, Münchner Volkstheater. Die Sprache ist deutsch, albanische Texte werden übersetzt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, aus diesem Grun-de bitten wir um Eure Anmeldung unter: Bekim_Lumi_zu_Ehren@hotmail.com
    bei Fragen: Luljeta Lumi 0174 2384696

    Hier finden Sie die Einladungskarte und hier die Pressemeldung
    (
    11/2018)

     

     

  • in München am Samstag, 24.11.2018,  im Theater Heppel und Ettlich, Feilitzschstraße 2, München Schwabing (nähere Angaben folgen demnächst…es wird SEHR besonders)
    “Lumi was the most original, unique, intelligent and sophisticated voice of the theater scene in Kosovo and beyond. He was the director of amazing plays; some of the best plays performed in the last 20 years in Kosovo. He was an extraordinary artist, uncompromising in his aesthetic choices and in his vision of theater-making. He was also uncompromising in debates about theatre and the cultural life in Kosovo. Lumi reformed the Kosovar theater, reformed its aesthetics, as well as the process of making theater.”  (Jeton Nezirajn, Prishtina Insight , 8.8.2018)
    Hier der Link auf zum Trailer von Bekim Lumi letzter Inszenierung Arturo Ui

  • Die Ausstellung “Syartas Reise” in der Projekt-Kirche Nazareth. Kuppel-Skulptur mit Kreuz aus Neonlampen, die unsere Arbeit während des Jahres mit den Protagonisten zitiert. Die Ausstelluung ist noch im April unter der Woche von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu sehen in der Nazarethkiche, Barbarossastraße 3 in München. Hier ein schöner Artikel von Katrin Woitsch vom 23. März 2017 im Münchner Merkur.

  • Zu unterschiedlichen Zeiten haben acht Menschen an einem bedrohlichen Wendepunkt in ihrem Leben in einer Kirche Schutz vor Abschiebung gefunden. Wer sind sie? Wie sieht ihr Leben heute aus, wie sehen sie sich heute in allen Facetten ihrer Existenz, und wie werden sie gesehen? Drei Künstler gehen auf diese Menschen zu: Eine Autorin, ein Foto- und Lichtkünstler, der zugleich Filmschauspieler ist, und eine junge Frau mit kosovarischen Wurzeln, die selbst als kleines Kind in einer Münchner Kirche Schutz gefunden hat und den damals geschenkten Teddy noch heute in Ehren hält. Sie stellen Fragen, sie lassen sich Fragen stellen. Sie hören Geschichten an und erzählen Geschichten. Sie suchen nach Erinnerungen, Requisiten, sie suchen nach Worten, wo keine waren. Ein Buchprojekt, aus dem eine Ausstellung werden könnte von Andreas Tobias (Foto-und Lichtkünstler, HoTo-Berlin, München), Lena Gorelik (Autorin, München), Syarta Kryeziu (Zeitzeugin) und Sabine Böhlau (ev. Theologin, Projektproduzentin) unter Einbeziehung von mindestens sieben weiteren Protagonisten. Derzeit in Vorbereitung. Wir halten Sie auf dem Laufenen! (11/2016)

  • Hier ein Überblick über die Presseresonanz zu ImpRoma in den Medien:

    Rundfunk:

    12.04.201513:05 Uhr5 ´´  B5 Interkulturelles Magazin „Therapie im Theater“ Roswitha Buchner
    12.04.20155 ´´  Hauptsache MenschRadio Charivari , weitere bayerische Lokalradios „ImpRoma“ efa – Evang. FunkagenturElke Zimmermann 

     Fernsehen:

    02.02.201522:30 Uhr5 ´´ BR Puzzle „Sinti und Roma-Die größte Minderheit in Europa“ Ralf Hinterding
    04.05.201522:30 Uhr5 ´´ BR Puzzle „Hier sind WIR!“ Ralf Hinterding
    04.06.201517:30 Uhr25 ´´ SAT 1,eine Produktion des Evangelischen Fernsehens Heike Springer „Zigeunerstück“ Claus Strigel

     Presse:

    14.04.2015 Süddeutsche Zeitung, Bayern Kultur „Eine Bühne für das eigene Leben“ Barbara Hordych
    12.04.2015 Sonntagsblatt München und Oberbayern »Hier sind WIR!« Brigitte Vordermayer
    14.04.2015 Bayerische Staatszeitung Kultur „Gegen Klischees anspielen“ epd
    15.04.2015 Münchner Merkur „Schaut sie euch an!“ Katrin Hildebrand
    15.04.2015 Schwäbische Zeitung „Raus aus der Schmuddelecke“ epd
    17.04.2015 Münchner Merkur(= Premierenkritik) „Selbstverteidiger“ Katrin Hildebrand
    22.04.2015 Münchner Kirchenzeitung „Ihr Werkzeug ist die Fantasie“ Tamara Wenger
    14.05.2015 SZ Extra „Sprung auf die Leinwand“ Barbara Hordych
    Mai 2015 Nachrichten der Ev.- Luth Kirche in Bayern „Hier sind WIR!“ Brigitte Vordermayer
    16.07.2015 SZ Kultur im Landkreis „Ohne Klischees“ MKRO
    18.06.2015 SZ Kultur im Landkreis „Spiel mit Klischees“ Leonie Sanke
    22.07.2015 Münchner Merkur „Menschen, die ausgegrenzt werden, sind traurig“ msc
    13.08.2015 BUNTE „Das Reh hilft“ Marlien Koch
  • Wir haben einen Berg im bayerischen Voralpenland mit Rollkoffern bestiegen,  wir haben an den heißesten Tagen dieses Frühsommers auf die Premiere hin geprobt, von der wir wenige Wochen zuvor nie geahnt hätten, dass sie in den Münchner Kammerspielen sein würde.
    Wir haben das Team von fastfood erlebt mit einem Geduldsfaden, der von der Erde bis zum Mond reicht und wieder zurück. Wir haben mit dem wunderbaren Alexander Adler mit Benjamin Adler, Selina Herzog und zuvor Maria Stancu erst viele und zuletzt dreizehn Kinder in ganz München gefunden, Hängebrücken über Schluchten verlegt, Routen entworfen und wieder verworfen, zuletzt sind wir einfach losgegangen ohne zu wissen, wo die Reise hingehen wird.
    Dreizehn Kinder und Jugendliche haben uns zum Lachen und Staunen gebracht und manchmal an den Rand der Verzweiflung. Die gleichen Kinder haben an acht Orten in ganz Deutschland das Publikum aller Altersgruppen in acht fast immer vollen Sälen begeistert.  Wir haben mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gesprochen und mit vielen anderen. Wir haben unseren ganzen Mut zusammengenommen, sind den Schatten der deutschen Vergangenheit begegnet und sind dadurch gewachsen.
    So viele haben dazu beigetragen, dass dies möglich wurde und wir können Euch allen nicht genug danken für diese unglaublichen vierzehn Monate, die gefühlt viel länger waren.
    Nun sind wir am Ende unsres ImpRoma Projekts angekommen und wünschen Euch frohe Weihnachten und ein behütetes 2016! (12-2015)