Abschied von ImpRoma

Wir haben einen Berg im bayerischen Voralpenland mit Rollkoffern bestiegen,  wir haben an den heißesten Tagen dieses Frühsommers auf die Premiere hin geprobt, von der wir wenige Wochen zuvor nie geahnt hätten, dass sie in den Münchner Kammerspielen sein würde.
Wir haben das Team von fastfood erlebt mit einem Geduldsfaden, der von der Erde bis zum Mond reicht und wieder zurück. Wir haben mit dem wunderbaren Alexander Adler mit Benjamin Adler, Selina Herzog und zuvor Maria Stancu erst viele und zuletzt dreizehn Kinder in ganz München gefunden, Hängebrücken über Schluchten verlegt, Routen entworfen und wieder verworfen, zuletzt sind wir einfach losgegangen ohne zu wissen, wo die Reise hingehen wird.
Dreizehn Kinder und Jugendliche haben uns zum Lachen und Staunen gebracht und manchmal an den Rand der Verzweiflung. Die gleichen Kinder haben an acht Orten in ganz Deutschland das Publikum aller Altersgruppen in acht fast immer vollen Sälen begeistert.  Wir haben mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gesprochen und mit vielen anderen. Wir haben unseren ganzen Mut zusammengenommen, sind den Schatten der deutschen Vergangenheit begegnet und sind dadurch gewachsen.
So viele haben dazu beigetragen, dass dies möglich wurde und wir können Euch allen nicht genug danken für diese unglaublichen vierzehn Monate, die gefühlt viel länger waren.
Nun sind wir am Ende unsres ImpRoma Projekts angekommen und wünschen Euch frohe Weihnachten und ein behütetes 2016! (12-2015)